Hannovers selbstverwaltetes Studierendenwohnheim


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Straßenfest, Gartenfest und Altencafé

Mit den Festen und dem Altencafé haben sich zwei Festivitäten etabliert, die das Schwesternhaus etwas mehr in sein nicht-studentisches Umfeld einbinden.

Straßenfest

Ein Höhepunkt der gesellschaftlichen Aktivitäten im und ums Schwesternhaus war und ist das Straßenfest. Das erste solche fand Ende Juni 1981 statt. Es war ursprünglich eine dieser verzweifelten Aktionen, die auf die prekäre Situation des Hauses aufmerksam machen sollten, da für 1984 der Abriß des Hauses in Aussicht stand. Also solte das Modell Schwesternhaus publik gemacht werden: Es wurden Haus- und Wohnungsführungen veranstaltet, Stellwände aufgebaut, viele Fragen beantwortet, einerweise selbstgegemachter Joghurt verkauft. Die "Leineweber" machten Musik und es gab das erste Mäuseroulette, das später jedoch aus Tierschutzgründen abgeschafft wurde. Eingeladen waren alle umliegenden Bewohner, also besonders die Altenheime, Vertreter der Presse, der Hochschule und andere Honoratioren. Attraktionen waren das Ponyreiten, Landwein aus Ballonflaschen und später Tanz auf der Straße. Die Resonanz bei den Besuchern war gut, viele fanden irgendwo Anschluß. In der Presse wurde später nicht nur über das Fest, sondern auch über die anstehenden Probleme berichtet. Wegen des überwältigenden Erfolges wurde das Straßenfest in der Folge zu einer alljährlichen Institution. Ergänzt wurde das Programm noch durch Highlights wie die Negerkußwurfmaschine, Akrobatik, Straßenkunst, Flohmärkte, T-Shirts-Bemalen, Wahrsagerin und etliches mehr.

Sommerfest

Heute findet das Straßenfest nicht mehr in jedem Jahr statt. Das liegt daran, dass das Fest kaum immer weniger besucht wurde, die Mitwirkenden fertig und entnervt und kaum jemand Spaß an der Sache hatte. Außerdem waren auch keine Ehemaligen gekommen, obwohl wir das als die beste Gelegenheit dazu sehen! So wurde 2009 das erste Mal beschlossen, aus dem sehr aufwändigen, finanziell belastenden und auf wenigen Schultern mit viel Arbeit lastenden Straßenfest, ein Sommerfest zu machen, bei dem jeder das veranstaltet, wozu er Lust hat. In kleineren Rahmen wird also im Garten gefeiert. Ohne Musik, dafür mit selbstgemachten Kuchen, Torwandschießen, Slackline, Wikinger-Schach und einer Seilbahn!

Altencafé

Fest ans Schwesternhaus gekoppelt ist auch das Altencafé. Dabei ist jeder im Haus aufgerufen, Kuchen zu backen, es wird Tee, Kaffee, Eierlikör und Schnaps ausgeschenkt und gelegentlich demonstiert jemand musikalisches Talent auf der Geige, dem Klavier oder sotto voce. Die älteren Brüder und Schwestern der umliegenden Altenheime werden, wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt, von den Schwesternhäuslern abgeholt, je nach Wetter im Garten oder in der Kapelle mit Kaffee und Selbstgemachten konfrontiert und nach 2-3 Stunden wieder sicher nach Hause gebracht.

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letzte Aktualisierung am: 28.07.2011